4. Schritt :

Die Beziehung kritisch überprüfen

 

Der nächste, ganz wichtige, Schritt für Sie ist, sich einmal ganz kritisch und auch selbstkritisch mit Ihrer Exbeziehung auseinander zu setzen.

 

Am Besten, arbeiten Sie die folgenden Punkte, Schritt für Schritt ab und halten Ihre Ergebnisse schriftlich fest, damit Sie immer wieder überprüfen können, ob sich an Ihrer inneren Einstellung im Laufe der Kontaktsperre grundsätzlich etwas verändert bzw. verändert hat.

 

-        Was liebe ich an meinem Expartner?

-        Was hat mein Expartner an mir geliebt?

-        Habe ich mich, im Laufe der Beziehung, verändert?

-        Welche Fehler habe ich selbst gemacht?

-        Wie habe ich selber, die letzte Zeit unserer Beziehung, empfunden?

-        Was sind die Gründe für die Trennung? Was kann ich daran ändern?

 

 

Die Auseinandersetzung mit sich selbst und Ihrer Beziehung ist unbedingt notwendig, um herauszufinden, was wirklich schief gelaufen ist. Vielleicht haben Sie sich im Laufe der Beziehung wirklich stark verändert. Sie sind zum Bsp. von einem aktiven, sportlichen Menschen, der viel Wert auf sich und sein Aussehen gelegt hat, zu jemandem geworden, der sich seiner Beziehung sehr sicher war und sich nicht mehr wirklich bemüht hat, die eigene Attraktivität für den Partner zu erhalten.

 

Oder, Sie sind von einem freien, selbstbestimmten Menschen, in eine fatale Abhängigkeit geraten und haben die Verantwortung für Ihr gesamtes Leben und Ihr Wohlbefinden dem Expartner aufgebürdet.

 

Das, muss so natürlich, nicht auf Sie persönlich zutreffen und soll nur als Beispiel dienen. Jede Beziehung hat ihre eigene Struktur und Dynamik, die Sie so, nach und nach durchschauen werden.

 

Diese kritische Auseinandersetzung, kann für Sie sehr schmerzhaft sein, sollte aber auf keinen Fall dazu führen, sich in Schuldgefühlen zu ergehen und ein „hätte, könnte, würde“ auslösen, sondern Ihnen, im Gegenteil, die Möglichkeit geben, ganz grundsätzlich etwas für sich zu verändern.

 

Das Schlimmste an einer Trennung, ist immer die eigene Machtlosigkeit und das Gefühl, der Situation hilflos ausgeliefert zu sein. Dem wirken Sie jetzt Aktiv entgegen und Sie werden schnell merken, dass Sie sich dadurch wesentlich besser fühlen

 

„…wer rückwärts sieht, gibt sich verloren, wer lebt und leben will, muss vorwärts sehen...“

 

......hat mal ein kluger Mensch gesagt und genau das sollte zu Ihrem Credo werden!

 

 

   

 

 

weiter mit Schritt 5

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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