6 böse Fehler:

Bevor wir damit beginnen, unseren Plan in die Tat umzusetzen und den Expartner zurückgewinnen, hier erst einmal die elementarsten Fehler, die Sie auf KEINEN Fall machen dürfen, um das Unternehmen „Expartner-zurück“ nicht von vorne herein ernsthaft zu gefährden:

 

1.     Jede Form von Erpressung sollte um jeden Preis vermieden werden

 

Emotionale Erpressung

 

      eine besonders beliebte, aber, wenn überhaupt nur kurzzeitig von Erfolg gekrönte Methode, den Partner an sich zu binden.

Sätze wie

-        „ohne dich kann ich nicht leben“

-        „wenn du mich verlässt, bringe ich mich um“

-        „es ist deine Schuld, dass es mir so schlecht geht“

bringen den Partner zwar möglicherweise im Moment dazu, dass er bei Ihnen bleibt, nicht aber dazu, dass er GERNE bei Ihnen bleibt.

Mitleid, Schuldgefühle oder ein schlechtes Gewissen sind aber keine Basis für eine funktionierende Beziehung. Der Partner wird Sie insgeheim für Ihre Schwäche verachten, Ihnen wahrscheinlich, völlig zurecht, sogar die Schuld dafür geben, dass er selbst in einer, für ihn unerträglichen, Situation gefangen ist, und sich so emotional noch weiter von Ihnen entfernen.

 

 

 

Materielle Erpressung

 

Eine, gerade bei Männern, ausgesprochen beliebte Methode, die Partnerin an sich zu binden, die aber die große Gefahr birgt, dass der Partner regelrechte Hassgefühle entwickelt, da er seinen aktuell vorherrschenden Wunsch nach Distanz zu Ihnen nicht verwirklichen kann.

 

 

 

Erpressung unter Einbeziehung Dritter

 

-        „wenn du mich verlässt, siehst du die Kinder (den Hund, den Wellensittich etc.) nie wieder“

Bei dieser Methode, die übrigens fast nie von Erfolg gekrönt ist, sind meistens die schwächsten, in diesem Fall also die Kinder, die wahren Opfer, und ein aus reiner Verzweiflung angestrengter langwieriger Sorgerechtsprozess bringt unter Garantie auch den letzten Funken Gefühl zum Erlöschen.

 

 

 

 

 

 

2.     Drohungen

 

Auch mit Drohungen erreichen Sie in der Regel das genaue Gegenteil. Wenn Sie Ihrem Partner beispielsweise damit drohen:

 

-        Familiengeheimnisse auszuplaudern

-        dem Finanzamt einen Tipp zu geben

-        die Katze zu vergiften

 

wird er sich dadurch ganz bestimmt nicht erneut in Sie verlieben, sondern eher noch, alle Achtung vor Ihnen verlieren.

 

 

 

 

3.     Bestechung

 

Es hat überhaupt keinen Sinn, jemanden, der sich zu einer Trennung entschlossen hat, weil er sich emotional von Ihnen entfernt hat, mit Geschenken bei der Stange halten zu wollen. Natürlich können Sie Ihr Geld dafür ausgeben, dem Partner teure Geschenke zu machen, Ihn zum Essen einzuladen, eine Wohnung zu bezahlen oder ihn mit anderen materiellen Vorteilen an sich binden zu wollen.

Damit erreichen Sie bestenfalls, dass der Expartner in Ihnen ein dummes, goldenes Kalb sieht, das er melken kann, bis es leer ist und dann wegwirft. Auf keinen Fall aber, bringen Sie ihn zu dazu, um Ihrer selbst Willen mit Ihnen zusammen zu sein.

 

 

 

 

4.     Liebesbeteuerungen

 

„…ich liebe dich doch so sehr…“ Dieser Satz erzeugt bei einem trennungswilligen Partner das genaue Gegenteil von dem, was Sie damit erreichen möchten, auch, wenn es die Wahrheit ist. Der Partner möchte sich von Ihnen trennen, da er mit der Nähe zu Ihnen, im Moment, keine positiven Gefühle mehr verbinden kann. Er sucht die Distanz und dabei ist es ihm völlig egal ob, Sie ihn lieben oder nicht. Versuchen Sie also bitte, sich mit jeder Form von Liebesbeteuerungen unbedingt zurück zu halten, denn für den Partner wirken diese subjektiv unangebracht und gehen ihm auf die Nerven. Dass Sie Ihn lieben, bedeutet leider nicht automatisch, dass er Sie ebenfalls lieben muß.

 

 

 

5.     Überwachung

 

„Reisende soll man nicht aufhalten“. Dieser Satz beinhaltet, gerade in Trennungssituationen, mehr als nur einen Funken Wahrheit. Wenn der Partner sich zur Trennung entschlossen hat, lassen Sie ihn erst einmal gehen. Machen Sie sich frei von dem Gedanken, etwas ändern zu können, indem Sie ihn kontrollieren. Es macht überhaupt keinen Sinn, permanent an Orten aufzutauchen, an denen Sie ihn vermuten, ihn mit Besuchen oder ständigen Telefonanrufen zu tyrannisieren, gemeinsame Freunde auszufragen, oder schlimmer noch, seine Wohnung zu überwachen oder ihm aufzulauern.

Wenn Sie glauben, Sie könnten Ihren Partner durch Ihre ständige Gegenwart davon abhalten, andere Männer / Frauen zu treffen und so, eine neue Beziehung verhindern, sind Sie auf dem Holzweg. Sie treiben ihn durch solche Aktionen vielmehr noch dazu, dass er komplett von Ihnen in Ruhe gelassen werden möchte. Außerdem möchte er, die Distanz zugestanden bekommen, die er im Moment so dringend braucht.

 

 

 

 

6.     Betteln Sie nicht

 

So sehr Sie sich auch wünschen, dass Ihr Partner bei Ihnen bleibt: -> betteln Sie nicht!

Alles was, Sie damit erreichen, ist, dass Ihr Partner sich Ihretwegen noch schlechter fühlt, als er sich ohnehin schon mit Ihnen fühlt. Sie verstärken damit seinen Wunsch nach Distanz noch um ein Vielfaches, denn was er sich jetzt noch von ihnen wünscht, ist, dass Sie seinen Wunsch nach Distanz respektieren.

 

 

 

 

 

Sollten Sie bereits einen, oder sogar mehrere, der hier aufgezählten Fehler gemacht haben - und das ist sehr wahrscheinlich und auch sehr menschlich- , aber eben nicht klug, nicht gut, aber auch keine Katastrophe. Wenn Sie Ihr Verhalten ab sofort ändern, werden diese „Ausrutscher“ bei Ihrem Expartner bald in Vergessenheit geraten.

 

 

 

Am Besten fangen Sie auch SOFORT damit an:

Weiter mit Schritt 1

 

 

 

 

 

 

                                                        

 

 

 

 

 

 


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